Planspiele Erstwählerkampagne 2019

Auch bei den angebotenen Planspielen steht die Kommunalpolitik und Kommunalwahl im Fokus. Allerdings sind Planspiele eine besonders handlungsorientierte Methode. Hierbei nehmen die Teilnehmenden verschiedene Rollen kommunalpolitischer Akteur*innen ein und können somit gewissermaßen am eigenen Körper erfahren, was Kommunalpolitik bedeutet.

Die Planspiele besitzen alle einen ähnlichen Ablauf:
1.    Vorbereitung und thematischer Input
2.    Einführung und Rollenvergabe
3.    Simulation – und Verhandlungsphase
4.    Auswertung des Planspiels


„Du hast die Wahl in Wahlingen!“

Planspiel zu den Kommunalwahlen 2019

Für Gruppen von 20 bis 50 Personen, fünf Stunden, ab 14 Jahre

In diesem Planspiel tauchen die Teilnehmenden am Beispiel des fiktiven Städtchens Wahlingen in die Kommunalpolitik ein. Ob als Mitglied einer Partei oder Bürgerinitiative, Listenkandidat oder Listenkandidatin oder Lokaljournalist oder Lokaljournalistin – in unterschiedlichen Rollen gestalten die Teilnehmenden einen kommunalpolitischen Wahlkampf. Dabei vergleichen sie verschiedene Positionen zu exemplarischen Problemen der Kommunalpolitik und lernen unterschiedliche Argumente zu beurteilen. Höhepunkt bildet eine Probewahl.
Eine gemeinsame Auswertung und Reflexion bilden den Abschluss des Planspiels.

Grober Ablauf
1.    Einstieg und Einführung
2.    Planspiel: Du hast die Wahl in Wahlingen
3.    Probewahl
4.    Auswertung und Reflexion

Das Format wird in allen vier Regierungsbezirken Baden-Württembergs angeboten.

Nummer: 15


 

„Höhere Freibadpreise in Neckardorf?“

Planspiel zur Kommunalpolitik

Für Gruppen von 16 bis 50 Personen, fünf Stunden, ab 14 Jahren

In Neckardorf schlagen die Wellen hoch. Der Oberbürgermeister schlägt vor, die Eintrittspreise für das Freibad zu erhöhen. Im Freibad muss Einiges erneuert und verbessert werden. Das kostet Geld. Über die Eintrittspreise kann der Oberbürger­meister allerdings nicht alleine entscheiden, denn er braucht die Zustimmung des Gemeinderates. Doch im Gemeinderat gibt es auch Fraktionen, die gegen eine Erhöhung sind. Wie wird die endgültige Entscheidung aussehen? Wird sich eine Seite durchsetzen? Oder finden alle Fraktionen einen Kompro­miss, den alle mittragen?
Im Planspiel wird nachgespielt, wie Diskussionen in einem Gemeinderat ablaufen und wie Entscheidungen getroffen werden. Es bietet zudem die Möglichkeit kennenzulernen, welche Aufgaben die einzelnen Akteure wie (Ober-)Bürger­meister oder Gemeinderäte und Gemeinderätinnen haben.

Das Format wird in allen vier Regierungsbezirken Baden-Württembergs angeboten.

Nummer: 16


 

„Flüchtlinge willkommen?“

Planspiel zur Flüchtlingsthematik und Willkommenskultur auf kommunaler Ebene

Für Gruppen von 16 bis 45 Personen, fünf Stunden, ab 14 Jahren

Aufregung in Seestadt! Die starke Zunahme der Zahl von Flüchtlingen und Asylsuchenden in Deutschland macht auch vor Seestadt nicht halt. Der beschaulichen Stadt sollen weitere 50 Flüchtlinge zugewiesen werden. Damit sind vor Ort nicht alle einverstanden. Neben der Frage, wo und wie die Flücht­linge untergebracht werden sollen, gibt es in der Stadt unter­schiedliche Meinungen darüber, ob und wie die Flüchtlinge in­tegriert werden können. Um die Situation vor Ort zu befrieden, hat der Bürgermeister bzw. die Bürgermeisterin zu einer Bürgerversammlung mit allen Gemeinderatsfraktionen und verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen eingeladen. Ziel soll es sein, gemeinsam zu überlegen, wie die Stadt diese Herausforderung bewältigen und wie eine Willkommenskultur vor Ort geschaffen werden kann.

Das Format wird angeboten im:

Regierungsbezirk Karlsruhe: nordbaden@remove-this.lpb.bwl.de
Regierungsbezirk Stuttgart: nordwuerttemberg@remove-this.lpb.bwl.de
Regierungsbezirk Tübingen: suedwuerttemberg@remove-this.lpb.bwl.de

Nummer: 17

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